GGL organisiert europäisches Regulierungstreffen in Halle und unterzeichnet Absichtserklärung
Geschrieben von Felix Jenkins · 6.11.2026

GGL organisiert europäisches Regulierungstreffen in Halle und unterzeichnet Absichtserklärung

Am 4. November 2026 fand in Halle das European Regulators Roundtable statt, das von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ausgerichtet wurde, und während dieser Veranstaltung unterzeichneten die beteiligten Behörden eine gemeinsame Absichtserklärung mit der britischen Gambling Commission, wodurch ein formaler Rahmen für die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung illegalen Online-Glücksspiels entstand, einschließlich des Austauschs von Informationen über illegale Websites, der Regulierung von Werbung sowie Themen wie Wettmärkten und der Bekämpfung von Geldwäsche, während die GGL gleichzeitig die Notwendigkeit betonte, § 284 StGB klarer zu formulieren, um ausländische Anbieter besser zu erfassen, die deutsche Nutzer ansprechen.
Details zum Treffen und zur Erklärung
Vertreter verschiedener europäischer Regulierungsbehörden kamen in Halle zusammen, um aktuelle Herausforderungen im Glücksspielsektor zu erörtern, und die Veranstaltung bot Gelegenheit, bestehende Kooperationen zu vertiefen, wobei die Unterzeichnung der Absichtserklärung einen Meilenstein markierte, da sie den Austausch von Daten über illegale Angebote erleichtert und gleichzeitig Werbepraktiken sowie Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche in den Fokus rückt, während Experten aus mehreren Ländern anwesend waren und ihre Erfahrungen einbrachten, um gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Die Absichtserklärung umfasst mehrere Kernbereiche, darunter den Austausch von Informationen zu illegalen Websites, die Regulierung grenzüberschreitender Werbung, die Behandlung von Prognosemärkten sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche, und diese Punkte wurden während der Diskussionen als zentrale Handlungsfelder identifiziert, sodass die beteiligten Behörden nun über strukturierte Kanäle kommunizieren können, um illegale Aktivitäten effektiver einzudämmen, während die GGL in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung einer präziseren Fassung von § 284 StGB hinwies, um ausländische Anbieter gezielter zu adressieren, die deutsche Spieler ansprechen.
Auswirkungen auf die deutsche Regulierung
In Deutschland spielt die GGL eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags, und während des Roundtables wurde deutlich, dass die Behörde bestehende Lücken in der Gesetzgebung schließen möchte, wobei die Klarstellung von § 284 StGB als wichtiger Schritt gilt, um ausländische Plattformen besser zu kontrollieren, die gezielt deutsche Nutzer ansprechen, und Beobachter verweisen darauf, dass solche Anpassungen die Durchsetzung nationaler Regeln stärken könnten, während gleichzeitig der internationale Austausch intensiviert wird, um illegale Angebote frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.

Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ermöglicht es, Daten zu illegalen Websites schneller zu teilen und Werbekampagnen über Grenzen hinweg zu überwachen, und in diesem Kontext betonten Vertreter der GGL, dass die Absichtserklärung den Grundstein für langfristige Maßnahmen legt, während Themen wie Prediction Markets und Anti-Geldwäsche-Strategien ebenfalls adressiert wurden, sodass ein umfassender Ansatz entsteht, der sowohl technische als auch rechtliche Aspekte berücksichtigt, und Forscher an Universitäten haben in verwandten Studien gezeigt, wie solche Kooperationen die Effektivität von Regulierungen verbessern können.
Internationale Perspektiven und weitere Schritte
Ähnliche Initiativen finden auch in anderen Regionen statt, etwa bei kanadischen Behörden, die grenzüberschreitende Ansätze zur Bekämpfung illegalen Glücksspiels verfolgen, und die Veranstaltung in Halle reiht sich in diese Entwicklungen ein, indem sie konkrete Mechanismen für den Informationsaustausch schafft, wobei die GGL die Wichtigkeit einer klaren gesetzlichen Grundlage unterstrich, um ausländische Anbieter zu erfassen, und nach der Unterzeichnung kündigten die Beteiligten an, regelmäßige Treffen fortzusetzen, um Fortschritte zu überwachen und neue Herausforderungen anzugehen.
Die Erklärung sieht vor, dass Behörden aus verschiedenen Ländern künftig enger zusammenarbeiten, um Werbung für illegale Angebote zu regulieren und Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche zu koordinieren, während die GGL gleichzeitig auf Anpassungen im deutschen Strafgesetzbuch drängt, und Beispiele aus der Praxis zeigen, dass solche Abstimmungen zu schnelleren Reaktionen auf illegale Plattformen führen können, wobei die Teilnehmer des Roundtables betonten, dass der Austausch von Erkenntnissen über Prediction Markets und andere innovative Produkte ebenfalls von Bedeutung ist.
Fazit
Das Treffen in Halle am 4. November 2026 markiert einen wichtigen Schritt in der internationalen Regulierung des Glücksspiels, da die GGL mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung einen formalen Rahmen für die Zusammenarbeit geschaffen hat, der den Austausch von Informationen zu illegalen Websites, Werbung sowie Maßnahmen gegen Geldwäsche und Prediction Markets umfasst, während gleichzeitig die Forderung nach einer Klarstellung von § 284 StGB aufrechterhalten wird, und zukünftige Entwicklungen werden zeigen, wie sich diese Kooperationen auf die Bekämpfung illegaler Angebote auswirken, wobei weitere Treffen geplant sind, um die vereinbarten Punkte umzusetzen. Europäische Kommission Berichte zu grenzüberschreitenden Regulierungen und Austrac Studien zu Geldwäscheprävention bieten ergänzende Einblicke in vergleichbare internationale Ansätze.